Langzeitrecherche rechtsmotivierter Angriffe
Die Zahl der Todesopfer rechtsmotivierter Angriffe seit der Wiedervereinigung ist deutlich höher als von der Bundesregierung gemeldet: Seit 1990 starben in Deutschland mindestens 169 Menschen an den Folgen rechtsextremistischer Gewalt, in weiteren 61 Fällen gibt es dafür starke Indizien – das ist das Ergebnis einer Langzeitrecherche von Tagesspiegel und Zeit Online, die heute früh veröffentlicht wird. Die Bundesregierung nannte dagegen gerade 83 „vollendete rechts motivierte Tötungsdelikte“. Sie können sich jetzt selbst ein Urteil bilden – hier ist die Geschichte der 169 recherchierten Fälle.