ILA-Veranstalter zeigen sich humorlos

Die Messe hat entweder zu viel Geld oder zu wenig Humor, vielleicht auch beides, wie dieses Beispiel aus Kleinkrümelsdorf (Ortsteil Berlin) zeigt: Die Macher des „verrückten Flughafenspiels“ (Motto: „UnberechenBER“) wollten auf der ILA (25.-29.4.) offiziell angebotene Werbeplätze buchen: Aufkleber über den Handwaschbecken und Flyerverteilung zum Preis von 6000 Euro. Doch dann kam eine Mail von der „MB Capital Services GmbH“, die im Namen der Messe verkündet:

„Nach intensiver Rücksprache mit dem ILA Projekt-Team müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass die Anfrage als  thematisch unpassend eingestuft worden ist. Aus diesem Grund können wir Ihnen leider keinerlei Werbe- oder Promotion-Möglichkeiten anbieten.“

Der Checkpoint hat das zum Anlass für eine intensive Rücksprache mit seinem Archiv genommen und muss leider feststellen, dass die Veranstaltung einer ironiefreien Luftfahrtshow an einem Flughafen, der u.a. wegen politischer Unfähigkeit der Eigentümer (die zugleich Eigentümer der Messe sind) seit Jahren nicht eröffnet werden kann und so weiterhin öffentliche Mittel in Milliardenhöhe verbrennt, als thematisch unpassend eingestuft worden ist.   

Falls Sie dennoch zur ILA möchten, hier noch ein wichtiger Hinweis der Veranstalter: „Planen Sie eine Anreise mit dem eigenen Flugzeug? Kein Problem - für eine möglichst angenehme, schnelle und kostengünstige Anreise empfehlen wir den Anflug zum Verkehrslandeplatz Schönhagen“. Willkommen in Berlin.