Eine Magnetschwebebahn für Berlin? In Nürnberg schneidet die Tram besser ab

Schenken kann sich Berlin wohl die Magnetschwebebahn, wie ein Blick nach Nürnberg zeigt. Dort war die laufende Tramplanung zur Anbindung eines Klinikums gestoppt worden, nachdem MP Markus Söder (CSU) mit dem Ruf nach einer Magnetbahn interveniert hatte.

Wie die „SZ“ berichtet, wäre laut der nun vorliegenden Machbarkeitsstudie die Magnetbahntrasse zwar kaum teurer als die Tramstrecke, aber nach aktueller Gesetzeslage nicht förderfähig (rentable Straßenbahntrassen bezahlt zu drei Vierteln der Bund). Im Betrieb wäre die „Bögl-Bahn“ auf ihrer Stelzentrasse sogar günstiger – aber wegen eines umständlichen Umstiegs hätte sie auf der konkreten Strecke rund ein Drittel weniger Fahrgäste als die Tram.

In Berlin hat man selbst von der CDU lange nichts mehr von der Magnetschwebebahn gehört – dem klammen Haushalt sei (ausnahmsweise) Dank!