Polizei hadert mit Pistole
Zum Glück soll das Dieselverbot nicht auch noch durch Anwendung der Schusswaffe durchgesetzt werden. Wem bei diesem Gedanken angst und bange wird, dem sei verraten: So schnell schießen die Preußen, äh, die Berliner Polizisten nicht. Denn ihre neuen Dienstpistolen scheinen sich nur als Wurfgeschosse zu eignen. Erst fielen Magazine heraus, und nun stellt sich heraus, dass mit dem Modell SFP9 erst mächtig rumgeballert werden muss, ehe es ins kleine Schwarze trifft. Denn etwa 60 Patronen sind nötig, um die Waffe „einzuschießen“. Bei 24.000 Pistolen, die der Senat bei Heckler & Koch bestellt hat, kommen bei 45 Cent pro blauer Bohne schon rund 640.000 Eurozusammen. Das hat die um große Zahlen gerade nicht verlegene GdP ausgerechnet. Und findet das nicht zum Schießen – wie wohl auch der Senat, der erst einmal einen Bestellstopp verhängt hat.