Lauterbach legt Plan für Cannabis-Freigabe vor

Vielleicht können Giffey und Jarasch irgendwann über den Streit ja lachen und bei einem Friedenspfeifchen das Kriegsbeil begraben. Den Weg dahin versucht gerade Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit der Cannabis-Legalisierung zu ebnen. Kauf und Besitz von 20 bis 30 Gramm sollen künftig straffrei sein, heißt es in dem am Mittwoch vorgestellten Eckpunktepapier des Ministers – aber nur wenn der THC-Gehalt nicht zu hoch ist. Bei der Polizei rauchen deshalb schon jetzt die Köpfe, denn Lauterbachs Vorschlag ist ein Grund, warum auch künftig der Handel in Hasenheide und Görlitzer Park florieren dürfte. Vielleicht drückt aber die EU noch das Glimmen der Hoffnung aller Kiffer im Bürokratie-Aschenbecher aus. Lauterbach selbst kommen Gras und Haschisch wegen der Gesundheitsrisiken ohnehin nicht in die Tüte. Dabei sind sie immerhin eines: salzfrei.