Was denkt Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Müller über den BER?

In dieser Woche sprechen prominente Berliner Akteure von damals und heute über den „Lieblingsfluchhafen“ der Hauptstadt. Heute: Michael Müller, neben Berlins Ex-Regierendem auch früherer Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft. Von Lorenz Maroldt und Margarethe Gallersdörfer.

Was denkt Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Müller über den BER?
Foto: Imago / Olaf Schülke

Zum 5. Eröffnungstag des BER in dieser Woche haben wir prominente Akteure von damals und heute zu Ihrer Sicht auf unseren Lieblingsfluchhafen gefragt. Heute: Michael Müller, früher Regierender Bürgermeister (2014-2021) und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft (2015-2017).

Wo waren Sie, als der BER eröffnet wurde? „Ich war dabei! Die Eröffnung lag in meiner Amtszeit.“

Was ist Ihre Lieblingserinnerung an den BER? „Der Tag, an dem ich in einer Aufsichtsratssitzung Engelbert Lütke Daldrup als neuen Flughafenchef durchsetzen konnte.“

Wie verbringen Sie Ihre Wartezeit am BER? „Wie alle anderen auch.“

Haben Sie am BER schon einmal etwas verloren? Wenn ja, was? „Habe dort noch nie etwas verloren.“

Was würden Sie dem BER zum 5. Geburtstag schenken? „Dass das Bundesverkehrsministerium und die Lufthansa endlich ihre Blockaden aufgeben und deutlich mehr Direktflugverbindungen von Berlin aus zulassen.

Was wünschen Sie dem BER für die nächsten fünf Jahre? „Dass sich immer mehr der eigentliche Name des Flughafens durchsetzt: Flughafen Willy Brandt.“

Morgen im Checkpoint zum BER: Die Antworten von Dietmar Woidke, Ministerpräsident von Brandenburg (seit 2013).

Übrigens: Falls Sie in der Nähe vom BER wohnen und in der vergangenen Nacht trotz Flugverbots ein Brummen gehört haben: Das war die Flugsicherung, die mit einer „recht leisen“ zweimotorigen Propellermaschine vom Typ Beechcraft Super King Air 350 das Instrumentenlandesystem „auf seine Genauigkeit“ geprüft hat.