Ein Kind namens Putin? Berliner Baby erhält wohl doch nicht Namen des russischen Präsidenten

Es klingt wie ein Internetmärchen, aber Berliner Eltern sollen versucht haben, ihr Kind nach Putin zu benennen. Beim zuständigen Amt weiß man laut einem Zeitungsbericht nichts davon. Von Nina Breher.

Ein Kind namens Putin? Berliner Baby erhält wohl doch nicht Namen des russischen Präsidenten
Foto: Getty Images/Ana Rocio Garcia Franco

Eine Berliner Mutter wollte ihr Kind Putin nennen. Das veröffentlichte eine Dolmetscherin auf Facebook. Sie sollte bei der Beurkundung helfen und weigerte sich. Mit der Veröffentlichung des Falls brachte sie die Mutter womöglich von ihrem Namenswunsch ab. Denn wie die „Taz“ erfuhr, ist beim Pankower Standesamt bisher kein „Putin“ eingegangen.

Ob sich die Familie für einen anderen Autokraten als Namenspaten entschied, ist nicht überliefert. Wir hätten ein paar politisch weniger verfängliche, aber ebenso besondere Vorschläge zur Güte: Wie wäre es mit Wilbert, Sunny (beides einmalig in Spandau beurkundet) oder Honey (Pankow)? Und keine Sorge, einen Berliner „Putin“ gibt es auch, allerdings in Lichtenberg: 2018 nannte dort jemand sein Kind laut „Taz“ so – und kam damit bei den Behörden durch.