Schönheits-OPs boomen trotz Corona – oder gerade deswegen?
Während Berlins Friseure im Lockdown geschlossen haben, sind einige Praxen für Schönheitschirurgie geöffnet. Absurd. Der Checkpoint-Kommentar von Lorenz Maroldt
Zu den Absurditäten der Lockdown-Politik: Während den einen wie Barbarossa die Bärte durch den Tisch wachsen oder wie Rapunzel das Haupthaar als Aufzugseil dient, weil Barbiere und Friseure nicht an sie herandürfen, lassen sich andere lässig die Lippen aufpumpen oder die Hängehaut hinter den Ohren festtackern: „Schönheitsoperationen werden zum Corona-Trend“, verkündet das senatsoffizielle Portal berlin.de – und die Ku’damm-Praxis „Medicalthree“ jubelt, mit Kussmund verziert: „Wir haben wieder geöffnet!“.