Alternativer Wohngipfel

Dumm gelaufen für die Bundes-SPD, dass ihr eigener Staatssekretär aus dem Innen-, Bau- und Heimatministerium gekegelt wurde, damit Hans-Georg Maaßen dort einen Schreibtisch beziehen kann. Vor dem morgigen „Wohngipfel“ im Kanzleramt hat Horst Seehofer Baustaatssekretär Gunther Adler, einen erfahrenen Fachmann, in den einstweiligen Ruhestand geschickt – das nennt man wohl Prioritäten-Versetzung. Aber vielleicht ist es auch besser so für die Reputation der Sozialdemokraten, denn beim Wohngipfel laufen laut „Lobbycontrol“ fast nur Vertreter der Immobilienwirtschaft auf. In Berlin steigt deshalb gleich mal parallel dazu ein „Alternativer Wohngipfel“, organisiert von Mieterverein.