Nach Tod eines Radfahrers: Verkehrslenkung sieht keinen Handlungsbedarf

Für die folgende Meldung schnallen Sie sich bitte an – Sie lernen jetzt auf die harte Tour, was für die Verkehrslenkung Berlin (VLB) eine „unauffällige Unfall-Lage“ ist: Im April 2018 starb ein 69-jähriger Radfahrer, nachdem eine Autofahrerin ihm in Dahlem die Vorfahrt genommen hatte. Die BVV Steglitz-Zehlendorf empfahl dem BA daraufhin mit den Stimmen aller Parteien, die betreffende Einmündung sicherer zu gestalten (kurzfristig: Haltelinie erneuern, Stoppschilder wieder befestigen). Die Antwort der VLB (Sie ahnen es sicher bereits): „In den letzten 36 Monaten wurden an dem Knoten Königin-Luise-Str./Bachstelzenweg/Im Gehege nur 3 Verkehrsunfälle polizeilich registriert, die Unfall-Lage ist demnach unauffällig. Ergänzende straßenverkehrsbehördliche Anordnungen aus Verkehrssicherheitsgründen sind nicht erforderlich.“ Ab wie vielen Toten pro Jahr eine Unfall-Lage auffällig ist, wurde nicht mitgeteilt.