BVG: "Drogenproblematik ist gesellschaftliches Problem"

Aus der Antwort der BVG an einen Kunden, der auf massiv gestiegenen Drogenhandel in den Tempelhofer Bahnhöfen hingewiesen hatte und nicht versteht, warum dagegen nichts unternommen wird:

„Sie schildern uns die Drogenproblematik auf der Linie U6. Sie sprechen damit ein gesellschaftliches Problem an, dessen Behebung nicht in der Macht eines Nahverkehrsunternehmens liegt. Dennoch ist es unser Anliegen, (…) das subjektive Sicherheitsgefühl für unsere Fahrgäste zu steigern, daher werden wir gemeinsam mit der Polizei und dem Land Berlin weitere Aktivitäten abstimmen. Allerdings ist eine generelle Veränderung der benannten Situation in Frage gestellt, da die Bahnhöfe nicht rund um die Uhr bewacht werden können und betreffende Personen sich immer wieder einfinden. Wir können Ihnen aber versichern, dass wir im Rahmen der Möglichkeiten eines Nahverkehrsbetriebs tätig sind, um Drogendealer und Konsumenten zu vergrämen.“ Ob sich wohl BVG-Chefin Sigrid Nikutta grämt, wenn sie einen solchen Offenbarungseid aus ihrem Haus liest?