Wasserbetriebe: Wolkenbrüche spülen die Rohre und zeigen uns Lecks
Mit Sommerhitze soll es nach diesem Mittwoch bis mindestens nächste Woche vorbei sein, mit größerem Regen allerdings auch. Wer also bei den Kiez-Monsunen der vergangenen Tage leer ausgegangen ist, muss wieder selbst gießen. Immerhin gilt bisher keine Warnung fürs Baden in der Unterhavel, obwohl wieder massenhaft Dreck aus der Stadt in die (dorthin mündende) Spree gerauscht ist. Dafür, dass ein Monatssoll an Regen binnen ein-zwei Stunden herunterkommt, ist laut den Berliner Wasserbetrieben „keine Infrastruktur gemacht“. Aber kaputt gehe dabei auch nichts; im Gegenteil: „Das System wird einmal gut durchgespült, auch wenn dabei viel Sand mitkommt.“ Nebenbei würden Lecks in Kanälen – etwa an angeknacksten Steinzeug-Rohren – freigespült. Und abseits versiegelter Flächen kann ein solcher Guss im Flachland auch dem lokalen Wasserhaushalt guttun.