Widerstand gegen Müller-Kandidatin für Rechnungshof
Dazu noch ein Beitrag von Rot-Rot-Grün zur Müller-Vermeidung: Weite Teile der Regierungsfraktionen sind dagegen, dass die Lieblingskandidatin des Regierenden den Posten der Rechnungshofpräsidentin bekommt. Seit Ende April ist der Job (9916 Euro brutto) frei und Müller hätte gern Karin Klingen wählen lassen (CP vor einer Woche), die sich in einem beamtenrechtlichen Auswahlverfahren durchgesetzt hat. Doch selbst bei eigenen Leuten gilt die Abteilungsleiterin in Müllers Senatskanzlei als „Parteisoldatin“. Laut Berliner Verfassung ist der Rechnungshof übrigens eine unabhängige, nur dem Gesetz unterworfene Landesbehörde, deren Mitglieder in richterlicher Unabhängigkeit die Haushalts- und Finanzpolitik der öffentlichen Hand kontrollieren.