Herrmann wirft Giffey Politik wie im „Kasperletheater“ vor
Im Interview mit Julius Betschka und Ann-Kathrin Hipp (hier mit Abo zu lesen) nimmt sich Bürgermeisterin Herrmann („Ich kann sehr diszipliniert sein, das glauben Sie gar nicht“) auch die SPD-Spitzenkandidatin vor – hier die Passage in ganzer Länge:
„Politik sollte nicht zum Kasperletheater werden. Nehmen wir das Thema Müll: Die damalige Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey ist ja sehr martialisch aufgetreten, sie hat sogar einen privaten Sicherheitsdienst engagiert. Aber wie war denn die Wirklichkeit? Da kam gar nichts. So zu tun, als würde man mit harter Hand aufräumen, finde ich fast noch schlimmer, als gar nichts zu tun. Das suggeriert den Leuten: Ja, ja, jetzt passiert etwas. Aber an den Ursachen ändert sich nichts. Ich ziehe mir auch keine BSR-Jacke an, stelle mich mit den Jungs dahin und sage, dass ich eine tolle Bezirksbürgermeisterin bin. Das sind Show-Geschichten.“ Oder eben „heute show“-Geschichten.