Schöneberger Rosenkrieg, Teil II

Der Schöneberger Rosenkrieg geht weiter. Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass die anwohnergepflanzten Stockrosen in der Vorbergstraße entfernt wurden – nun wurde gestern erneut die Sense angesetzt (Beweisfoto hier). Begründung der zuständigen Stadträtin Christiane Heiß (Grüne), sinngemäß: Es ist zu eng für graswurzelgeführte Gartenprojekte. Dem pflanzenden Anwohner wurden Ausgleichsflächen und Pflegevereinbarungen angeboten (für Pflanzen, nicht für ihn). Und während Heiß weiß, dass sie damit imagemäßig keinen Blumentopf gewinnt (weitere Details im Leute-Newsletter meiner Kollegin Sigrid Kneist), stellen wir die Gegenfrage: Wann entfernt eigentlich jemand die vielen Falschparker in der engen Straße, die mobilitätseingeschränkten Menschen und Kinderwägen wirklich das Durchkommen erschweren? Über Ausgleichsflächen und Pflegevereinbarungen ließe sich sicher verhandeln.