BER-Security weiter unter Strom
Als wir hier im Checkpoint nach einem Hinweis als erste über die Stromschläge im BER-Kontrollbereich berichteten („Security bekommt eins gewischt“, CP v. 4.1.), wiegelten erstmal alle ab („Einbildung“) und erklärten ihre jeweilige Unzuständigkeit (Bundespolizei und FBB). Zwei Tage danach bestätigte ein BuPol-Sprecher immerhin schon mal „elektrostatische Entladungen“ und empfahl den Bediensteten, dicke Gummisohlen zu tragen. Eine Woche darauf schlug die Gewerkschaft Ver.di Alarm – erste Verletzte wurden beklagt. Die FBB sah noch immer keinen Anlass für Action. Doch jetzt, einen Monat und eine Anzeige beim Landesamt später, prüft die Flughafengesellschaft wegen des anhaltenden Gebritzels „ihre Lüftungsanlage zu überarbeiten“ (Q: Mopo). Mal sehen, wie es weitergeht – nicht, dass am Ende doch noch jemand dem BER den Stecker zieht.