Müller wird für Rot-Rot-Grün im Bund
Die Brücken zur GroKo möchte hingegen Michael Müller am liebsten abbrechen. Er wirbt nämlich für Rot-Rot-Grün im Bund. Es sei mal dahingestellt, ob der Regierende dem Projekt, dessen Sympathiewerte mit wachsender Entfernung vom S-Bahnring sinken, nicht einen Berliner Bärendienst erweist. „Im Bund wird R2G kein Selbstläufer“, sagt Müller jedenfalls (wobei es ja zurzeit nach G2R aussieht). Eher zum Weglaufen findet denn auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (dito SPD), die Idee. Lustigerweise steht er einer Koalition mit der Linkspartei vor, mit der er auf Bundesebene aber nicht zusammenarbeiten würde. Wegen kritischer Haltung zu Nato und EU und so.