FU-Studis genießen Präsenzunterricht in vollen Zügen
Seit es an der Freien Universität mehr Präsenzunterricht gibt, stapeln sich die Studenten wieder in der U3. Die BVG will Abhilfe schaffen – „demnächst“. Von Lorenz Maroldt
Seit es an der FU mehr Präsenzunterricht gibt, stapeln sich die Studis wieder in der U3 – umfallen unmöglich. BVG-Sprecher Jannes Schwentu hat redlich versucht, uns zu erklären, warum keine längeren Züge eingesetzt werden. Hier eine Zusammenfassung (alle Angaben ohne Gewähr): Auf der U3 (Kleinprofillinie) können die Züge zwischen 2 und 8 Wagen lang sein, planmäßig sind die Züge 6 Wagen lang, da aber gerade ältere 2-Wagen-Züge ausgemustert werden, sind moderne 4-Wagen-Züge im Einsatz, aus denen man keine 6-Wagen-Züge kombinieren kann. Wenn aber auf der U1 demnächst 8-Wagen-Züge fahren, werden 2-Wagen-Züge frei, die auf der U3zu 6-Wagen-Zügen gekoppelt werden. Capito?
Ähm… ja. Nachfrage: Wann ist „demnächst“?
Jannes Schwentu: „Dadurch, dass wir aber ab Dezember mit den Wagen jonglieren werden, sollte sich die
Situation auf der U3 verbessern.“
Na, hoffentlich fällt da keiner runter. Aber was rät die BVG, die das „natürlich im Blick“ hat und die auch die U3 „mit unserem vollen Angebot fahren will“, den Studis denn bis dahin? Dazu nochmal Jannes Schwentu: „Ich möchte niemandem sagen, fahr zwei Stunden vorher zur Vorlesung. Die Leute haben auch noch andere Verpflichtungen. Deshalb: Tragt alle Maske weiterhin – und viel Spaß im Präsenzunterricht.“