Peter Strieder will zurück in die Politik
In den Neunzigerjahren legte sich Peter Strieder als Stadtentwicklungssenator mit den noch heute ungenutzten Schienen in der Leipziger Straße selbst ein Denkmal, später ritt er vor seinem Millionengrab Tempodrom auf einem Elefanten herum („der Dickhäuter sitzt oben“, kommentierte „Abendschau“-Reporter Christian Walther), dann öffnete er im Verborgenen für Investoren die Hintertüren der Politik – und jetzt ist er wieder da: „Ich will mich an der politischen Debatte beteiligen, in der SPD und darüber hinaus“, sagt der frühere Kreuzberger Bürgermeister, Berliner SPD-Chef, Diepgen-Killer, Richter und Ketchum-Berater der „Berliner Zeitung“ – ärmer wird die Politik dadurch jedenfalls nicht.