Müller scherzt in Jordanien

Seine Gegner würden den Regierenden Bürgermeister ja manchmal am liebsten in die Wüste schicken. In den vergangenen Tagen hat sich Michael Müller dort schon mal umgesehen. Als amtierender Bundesratspräsident besuchte er Jordanien, was offenbar auch eine Reise zu sich selbst war. Denn mein Kollege Sebastian Leber lernte einen Müller von einer Seite kennen, die von der Öffentlichkeit nur selten wahrgenommen wird: Der SPD-Politiker machte Späße, wirkte locker und befreit – und freute sich über die Diskussion, die er zu Hartz IV angestoßen hat. Blöd nur, dass ausgerechnet sein Parteikollege Heiko Maas als neuer Außenminister wenige Tage zuvor auf ähnlicher Mission in dem Wüstenstaat unterwegs war. Ein Freund, ein guter Freund…