Senat erteilt Formel 1 Absage

Und rasend geht‘s gleich weiter: Die Meldung „Formel 1 liebäugelt mit Berlin“ klang zunächst wie ein zu spät gezündeter Aprilscherz vom ADAC – da war der Puls im rot-rot-grünen Senat gleich auf 180. Aber warum Berlin? „Die Stadt könnte einen Mehrwert generieren“, sagt Marketingdirektor Sean Bratches (Q: AP) – und tatsächlich, schneller haben wir hier noch nie gelacht. Der Checkpoint empfiehlt eine Haupttribüne in der Rigaer Straße, Boxenstopp bei Curry 36 und einen Slalom durchs Brandenburger Tor. Auch der AfD kocht jetzt schon das Benzin im Blut, Frage der Fraktion: „Was unternimmt der Senat dafür, dass Berlin (wieder) zur Rennstadt wird?“ Antwort: „Im Senat gibt es keine Absichten oder Anstrengungen, dass Berlin zu einer Automotorsportstadt mit Formel-1-Rennen oder anderen Rennserien wird.“ Kennt man ja: Niemand hat die Absicht…