Parklets sollen bleiben – und werden umbenannt

Auf der Bergmannstraße kann man davon nur träumen. Doch anstatt Parkplätze für Radwege zu opfern, hat der grüne Baustadtrat Florian Schmidt hier „Parklets“ genannte Stadtmöbel aufgestellt, die als „Begegnungszonen“ dienen sollen. Die fanden die meisten aber irgendwie doof (teuer: 883.000 Euro, Lärm-befördernd und – oh Wunder, Parkplatz-wegnehmend), die Bezirksverordnetenversammlung beschloss im Januar, die gelben Dinger Ende Juli wieder abzubauen. Doch Stadtrat Schmidt hat andere Pläne: Laut „BZ“ sollen die 15 Parklets bis mindestens November stehen bleiben – dann aber anders heißen. In den neuen alten „Diskussionsorten“ sollen Bürger die Gestaltung der Bergmannstraße besprechen und darüber abstimmen. Und warum wird der BVV-Beschluss ignoriert? Das Projekt stecke noch in der Bewertungsphase, es fehle noch eine Verkehrszählung. Bis es dazu kommt, müssen aber erstmal Bauarbeiten im Kiez abgeschlossen werden.