Blockiertes Feuerwehrfahrzeug: Staatsanwaltschaft sieht keine Mitschuld von „Letzter Generation“ bei Tod von Radfahrerin

Über Wochen beschäftigte der Tod einer Radfahrerin und die mögliche Mitschuld von festgeklebten Klima-Aktivisten, die ein Feuerwehrfahrzeug blockierten, die Öffentlichkeit im vergangenen Sommer. Nun steht fest: Die Aktivisten tragen keine Mitschuld am Tod der Frau, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Die Verletzungen der Frau seien zu schwer gewesen, als dass auch ein früher eintreffender Spezialhebewagen sie hätte retten können.

In der öffentlichen Debatte ging es um die Schuldfrage ohnehin sehr schnell nicht mehr – und auch nicht ums Klima. Haften bleiben von den Klebe-Aktionen der „Letzten Generation“ bis heute vor allem Fragen nach der Sinnhaftigkeit der Protestformen. Die Aktivisten halten trotzdem an ihrer Strategie fest – und wollen nächste Woche ganz Berlin mit Klebe-Aktionen lahmlegen. Am Donnerstag traf es erstmal den Betrieb im Hotel Adlon, das Mitglieder der Gruppe „Extinction Rebellion“ stürmten.