Droht temporären Spielstraßen das Aus?
Apropos: Droht den temporären Spielstraßen das Aus? Das befürchtet das gleichnamige Bündnis und macht dafür die Senatsverkehrsverwaltung verantwortlich. Das Haus von Verkehrssenatorin Manja Schreiner wolle die Anmeldevorgaben dahingehend verändern, dass die Spielstraßen nur noch als Straßenfest mit privater Haftung und Kosten für die Anmelder eingerichtet werden dürften, kritisieren die Aktivisten. „Mit den geplanten veränderten Vorgaben für Spielstraßen zerstört der Senat das Projekt faktisch“, sekundiert der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Stimmt nicht, antwortet hingegen die Verkehrsverwaltung auf Checkpoint-Anfrage: „Eine Vorgabe, dass Spielstraßen nur als Veranstaltungen durchzuführen sind, besteht auch künftig nicht.“ Die Zeit zur Klärung drängt. Ab dem Frühjahr sollten die autofreien Zonen wieder starten.