Buschkowsky will eine Frau nicht an seine Wäsche lassen

Ein Mann, der eine krebskranke Frau abfällig „Chemie-blonde Dame“ nennt, der ist weder „klein, rund und bissig“ (so der Namen seines wöchentlichen Radiokommentars bei 91.4), noch „charmant und lustig“ (so nennt ihn seine Moderatorin Simone Panteleit), sondern kleingeistig und abgegessen. Und so könnten wir Heinz Buschkowsky, der mit den o.g. Worten seine Parteifreundin Manuela Schwesig bedachte, weiter allein in seiner Neuköllner Mülltonne herumwüten lassen.

Doch jetzt setzte der Sozialdemokrat in der „Berliner Freitagsrunde“ im Steigenberger noch einen drauf. Als ihn eine Teilnehmerin auf den Schwesig-Kommentar ansprach (es ging dabei um die Rechtsstaats-Debatte), blaffte der Ex-Bürgermeister: „Gehen sie mir von der Wäsche!“ Der arme Heinz Buschkowsky, auch er böse belästigt? Es kommentiert Jesus Sirach: „Es ist ein gefährliches Ding in einem Regiment um einen Schwätzer, und ein jäher Wäscher wird zu Schanden.“ Manche Leute stehen eben auch nackt da, selbst wenn sie noch ihre Unterhose anhaben.