BVG setzt auf atonale Musik
Weder auf Moll, noch auf Dur, sondern auf atonale Musik setzt die BVG – sie hofft, damit Trinker, Drogies und Obdachlose aus den Eingängen vertreiben zu können (ein Versuch mit klassischer Musik war vor Jahren gescheitert). Dass auch Fahrgäste durch die Dissonanzen müssen, scheint der BVG egal zu sein. Vielleicht gefällt’s ihnen aber ja auch – und dann kommt endlich mal Arnold Schönberg in die Charts.
PS: Dass die BVG einstweilen den Sicherheitsdienstleister Wisag auf Bahnhöfen Obdachlose von Hunden verbellen lässt, ist von allen möglichen Sounds der Schlimmste. In der Boddinstraße traf es jetzt sogar einen verwirrten älteren Mann im Rollstuhl. Eindeutig zivilisatorisch dissonant.