45 Verkehrstote in 2018
Mehr Tote, mehr Verletzte, mehr Unfälle: Die Präsentation der Verkehrsunfallbilanz am Montag war kein angenehmer Termin für Polizeipräsidentin Barbara Slowik. Denn auch wenn Berlin stärker wächst als die Zahl der Unfälle, sind 45 Tote in 2018 (2017 waren es noch 36) ein Armutszeugnis, zumal die „Vision Zero“ gesetzlich verankert ist. „Alle 3,6 Minuten knallt es in Berlin“, rechnet die „B.Z.“ heute auf dem Titel aus. 19 Fußgänger starben, 11 Radfahrer, neun Motorradfahrer und drei Pkw-Insassen. Außerdem eine Rollstuhlfahrerin und zwei Lkw-Fahrer. Erstmals nach mehreren Jahren waren zwei Kinder unter den Todesopfern. Häufigste Unfallursachen: Fehler beim Abbiegen (fast 12.000 Unfälle), Nichtbeachten der Vorfahrt (5630), Tempo (2330), falsches Verhalten von Fußgängern (1511) und Alkohol (1333). Das sind die Unfallschwerpunkte: Schlesische Straße/Skalitzer Straße (354 Unfälle), Jakob-Kaiser-Platz (337), Großer Stern (289), Theodor-Heuss-Platz (275) und Ernst-Reuter-Platz (255).