Zu viel Regen kann Fische im Landwehrkanal töten

Hat ja ordentlich geschüttet – aber zu viel Regen gefährdet die Fische, wie sich vergangene Woche wieder zeigte: Jede Menge Kadaver trieben im Landwehrkanal, weil die Mischkanalisation übergelaufen war und der Straßendreck mehrerer Wochen in die Gewässer floss (wie’s kommt und zu lindern wäre, steht hier für Abonnenten). Passiert das jetzt wieder? Nein, sagt Senats-Umweltguru Derk Ehlert: Der Sauerstoffgehalt des Wassers sei deutlich gestiegen und die Straßen noch nicht wieder so dick mit Abrieb und Pollen überzogen. Auch habe die enorme Regenmenge vorige Woche den Dreck verdünnt. In Zahlen: reichlich zwei Kubikmeter tote Fische seien eingesammelt worden. Nach Güssen im vergangenen Sommer seien ähnlich viele gewesen, im Sommer 2018 noch deutlich mehr. Damit die Fische nicht ersticken, tuckert Nacht für Nacht ein Belüftungsschiff durch den Kanal.