und „ein Hej aus Copenhagen, lese aktuell den Checkpoint bei leichtem Sprühregen, Einheimischen zufolge die ‚Visitenkarte‘ der Stadt. Zuvor hingegen bestes Wetter beim Besuch der kleinen Meerjungfrau“. Ein „Hej“ zurück an CP-Leserin Sibylle Baluschek!

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Mamma mia, war das ein aufregendes Fernsehprogramm gestern Abend! 65 Prozent Ballbesitz für Spanien, aber 40 Prozent weniger Tore als Italien. Ob’s heute genauso spannend wird? Und, über den Tag hinaus leider die wichtigere Frage: Wie viele vermeidbare Corona-Infektionen werden die Fußballpartys in London verursacht haben?
Heiko Maas, der, äh – Moment … Außenminister in der Bundesregierung, hält Corona im August für erledigt. Zumindest insoweit, als dann „alle Menschen in Deutschland“ ihr versprochenes Impfangebot hatten, weshalb es dann „rechtlich und politisch keine Rechtfertigung mehr für irgendeine Einschränkung“ gebe. Also, liebe Kinder ohne Aussicht auf rechtzeitige Impfung, die Ihr mehr als ein Jahr lang auf so vieles verzichten musstet, was Spaß gemacht oder fürs Leben genützt hätte: Ihr zählt leider gerade nicht zur Rubrik „alle Menschen“. Ihr kriegt dann eben Delta; die Erwachsenen können ja nicht ewig Rücksicht nehmen, das versteht Ihr sicher. Wenn man vorsichtig schätzt, dass vielleicht ein Prozent von Euch böse Covid-Langzeitfolgen erleiden werden, dann wären das bei 430.000 Kindern unter zwölf Jahren in Berlin also 4300. Das wollen wir uns also leisten, ja?
Anzeige
Endlich wieder zusammen lachen! Das Leben zieht wieder ein. Wo könnte das schöner sein, als im eigenen Zuhause? Ob im Grünen, am Wasser oder in der City: Bei der BUWOG gibt es Ihre neue Eigentumswohnung. Provisionsfrei und mit 70 Jahren Erfahrung, wenn es um glückliches Wohnen geht.
www.buwog.de
Für Berlin sieht Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) die Chance auf 80 Prozent Impfquote – und damit Herdenimmunität – ab August, fügt aber hinzu, dass diese Prognose eine rein rechnerische sei. Um sie ins wahre Leben zu übertragen, sollen verstärkt Impfteams zu den Leuten gehen, also in die Kieze, vor Supermärkte beispielsweise. Denn die Termine seien nicht mehr so gefragt wie noch vor kurzem; bald werde das Angebot die Nachfrage übersteigen. Kurzer Abgleich mit dem Buchungstool für die Impfzentren (Stand Mittwoch 1 Uhr): keine verfügbaren Termine mit Biontech oder Moderna, nur Astrazeneca (für die Altersgruppe Ü60) wäre schon für heute Nachmittag zu bekommen. Was noch zu bekommen ist: einige Lockerungen (z.B. OP-Maske beim Einkaufen) ab Sonnabend.
Nachdem der Verkehrsverbund VBB mitten in der Mega-Krise des ÖPNV zum Jahreswechsel die Preise erhöht hatte, saßen viele im Lockdown auf ihren vorab gekauften Tickets. Wo sollte man auch hinfahren? CP-Leserin Vera S. wollte ihre Vorräte jetzt gegen neue Tickets tauschen – und wurde weggeschickt, weil die Frist abgelaufen sei. Habe ja überall gestanden. Bei so viel „Kundenfreundlichkeit“ nimmt man doch gern wieder das Auto, schreibt Vera S., die nun Tickets für 40 Euro wegwerfen muss, weil jeweils 10 Cent zum aktuellen Tarif fehlen. Laut BVG handelt es sich hingegen um die kundenfreundlichste Regelung aller Zeiten, da sonst nur Übergangsfristen von 14 Tagen (für die Nutzung) bzw. 4 Monaten (für den Umtausch) galten. Ähnlich äußert sich der VBB: Die Regelung stehe in §10 Abs. 9 der Beförderungsbedingungen und sei „in allen medialen Kanälen“ kommuniziert worden. Die Pressemitteilung des Verbundes, in der die Preiserhöhungen angekündigt worden waren, zählt nicht zu diesen Kanälen, wie ein Blick ins Archiv zeigt.
Anzeige
Übernehmen Sie Verantwortung!
Wir suchen Sie für unsere Berliner Schulen: Als Schulleitung, Fachbereichsleitung, Lehrkraft, Erzieher/in, Facherzieher/in Integration, Sozialarbeiter/in, Psychologin/Psychologen, Pädagogische Unterrichtshilfe, Heilerziehungspfleger/in, Betreuer/in, Sprachlernassistenz. Auch im Quereinstieg oder während des Studiums! Mehr Infos unter www.machberlingross.de
Hat ja ordentlich geschüttet – aber zu viel Regen gefährdet die Fische, wie sich vergangene Woche wieder zeigte: Jede Menge Kadaver trieben im Landwehrkanal, weil die Mischkanalisation übergelaufen war und der Straßendreck mehrerer Wochen in die Gewässer floss (wie’s kommt und zu lindern wäre, steht hier für Abonnenten). Passiert das jetzt wieder? Nein, sagt Senats-Umweltguru Derk Ehlert: Der Sauerstoffgehalt des Wassers sei deutlich gestiegen und die Straßen noch nicht wieder so dick mit Abrieb und Pollen überzogen. Auch habe die enorme Regenmenge vorige Woche den Dreck verdünnt. In Zahlen: reichlich zwei Kubikmeter tote Fische seien eingesammelt worden. Nach Güssen im vergangenen Sommer seien ähnlich viele gewesen, im Sommer 2018 noch deutlich mehr. Damit die Fische nicht ersticken, tuckert Nacht für Nacht ein Belüftungsschiff durch den Kanal.
Wie ist das nun eigentlich mit den Corona-Kontrollen für Reiserückkehrer? CP-Leserin Jutta G. berichtet von einer Stunde Stress beim Check-In in Spanien, weil die Beschäftigten dort die deutsche Mail des RKI nicht verstanden. Inhalt der Mail war ein Dank für die digitale Rückkehranmeldung. Im Flugzeug reichte dann eine Flugbegleiterin die Anmeldung noch mal als Papier – aber am BER habe sich niemand für diese Bescheinigung oder Impfungen oder Tests interessiert. Die Bundespolizei erklärt auf CP-Anfrage, dass sie für Risikogebiete im Schengen-Staat Spanien „unterhalb der Schwelle von temporär wiedereingeführten Grenzkontrollen“ stichprobenartig kontrolliere. Im Übrigen müssten die Beförderer bei Reisen aus Risikogebieten schon vorab die Bestätigung der Anmeldung oder den Testnachweis prüfen. Soweit die Theorie.
Anzeige
Endlich wieder Kino!
Mit ICH BIN DEIN MENSCH von Maria Schrader.
Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale, ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären.
Jetzt hier im Kino: Cinema Paris, Delphi Lux, CinemaxX Potsdamer Platz, Kulturbrauerei, FAF, Blauer Stern, Toni, Yorck, Rollberg, Sputnik, Tilsiter, Eva-Lichtspiele, b-ware!, Union, Capitol Dahlem und Thalia Potsdam
Berliner Schnuppen
Telegramm
Unter dem Viadukt der U1 quer durch Kreuzberg soll deutlich mehr Platz für Rad- und Fußverkehr geschaffen werden; drei Varianten stehen zwecks Bürgerbeteiligung zur Debatte. Steht heute im Tagesspiegel unter der Überschrift „Der Radweg ist das Ziel“. Und in der „B.Z.“ online unter dem Titel „Neuer Rad-Irrsinn für die Skalitzer Straße!“
Fast jedes dritte der knapp 900 aktuellen Bauprojekte der Landesfirma „Berliner Immobilien-Management“ (BIM) verzögert sich wegen Corona, meldet die „Abendschau“. Ob die anderen zwei Drittel pünktlich sind oder sich aus anderen Gründen verzögern, wurde nicht mitgeteilt.
180.000 Autos am Tag mit Tempo 80 sind kein Problem, aber Fahrraddemos dürfen seit diesem Jahr nicht mehr durch den Britzer Autobahntunnel rollen – aus Sicherheitsgründen. Auf Anfrage von Kristian Ronneburg (Linke) erklärt der Senat das mit zu klein dimensionierten Fluchtwegen für die „Vielzahl von Menschen, wie sie im Rahmen von Fahrradkorsos üblich ist“. Anlass für die „Neubewertung der Sicherheitslage“ seien ein bei einer Fahrraddemo am 1. Mai gezündeter Nebeltopf sowie das Gutachten zur Loveparade-Katastrophe von Duisburg gewesen.
Anzeige
„Post-Corona: Paradigmenwechsel in der HIV-Politik?“
Diskutieren Sie u.a. mit Prof. Hendrik Streeck (Uni Bonn), Prof. Claudia Schmidtke MdB (Patientenbeauftragte), Kordula Schulz-Asche MdB (B‘90/Grüne) zu Herausforderungen und Chancen der Covid-19-Pandemie im Kampf gegen AIDS beim Tagesspiegel Fachforum Gesundheit am 13. Juli.
Zur kostenfreien Anmeldung
Der CP ist reif fürs Museum – also nicht der ganze, aber das „Pandemie-Ding“, also diese wunderbare Sammlung von Ideen und Artefakten unserer Leserinnen und Leser: Zehn ausgewählte Dinge hat das Stadtmuseum in seine digitale Sammlung aufgenommen. Passt auch deshalb gut, weil sie dort ein ähnliches Projekt gemacht haben wie wir hier beim CP.
„In urbanen Bereichen leben Waschbären in einer deutlich höheren Dichte als in naturnahen Gebieten“, teilt der Senat auf eine Anfrage zur Spandauer Waschbärenpopulation mit (zu der ihm allerdings keine Daten vorliegen). Insoweit sind Waschbären auch nur Menschen. Aber: „Durch die Mitwirkung der Menschen kann und sollte die Dichte der Waschbären im Stadtgebiet wieder verringert werden.“ Oh, oh! Blutig wird’s aber nicht: „Eine Beseitigung von bereits etablierten Arten ist mit verhältnismäßigen Mitteln nicht mehr möglich.“ Was langfristig hilft, erklärt der Senat im neuen Pilotprojekt „Waschbär-Vor-Ort-Beratung“. Bärendienst der Verwaltung.
Auch die Krähen werden ihre Ernährung bald umstellen müssen: Bei den laufenden Verhandlungen mit BSR und Systembetreibern über die künftige Wertstoffsammlung hat die Umweltverwaltung den Gelben Sack so gut wie zugemacht – und plant die Umstellung auf Tonnen auch in den Siedlungsgebieten. Verhandelt werden jeweils Dreijahresverträge; die Mehrkosten der (mit dem Kauf der Verpackungen bezahlten) für die Entsorger zeitaufwändigeren Tonnenleerung kann der Senat nicht beziffern, teilt die Verwaltung auf Anfrage von Christian Zander (CDU) mit.
Anzeige
Gut informiert durch den Sommer!
Lösen Sie jetzt Ihren Gutschein ein und lesen Sie den Tagesspiegel 4 Wochen gratis. Unsere Redaktion gibt Ihnen den besten Überblick – über alles, was in Berlin und der Welt passiert. Überparteilich, preisgekrönt, 7 Tage die Woche.
Ihr Gutscheincode: T21-OZ3-5AL
Jetzt Gutschein einlösen.
Falls Sie noch Ansprüche gegenüber dem eingetragenen „Verein Unsterbliche Hämmer Berlin und Brandenburg e. V.“ haben, sollten Sie diese schleunigst anmelden. Der Verein ist nämlich so gut wie tot, nachdem ihm das Amtsgericht (lt. Amtsblatt) die Rechtsfähigkeit entzogen hat. Was zu seinen Lebzeiten war, weiß nicht mal Google: Dort gibt’s nur eine Ein-Stern-Rezension. Ist ja nicht gerade der Hammer.
Die Kollegin von der Recherche kabelt gerade, dass sich das Sommerloch deutlich bemerkbar mache. Und jetzt kommt auch noch das Ferienkind (10) ins Homeoffice und sagt: „Mir ist langweilig!“ Es wäre gern mal Jury bei einem Preisausschreiben – und bereit, den dafür nötigen Preis selbst zu stiften. Wir haben uns folgendermaßen geeinigt: Sie schreiben bis heute 14 Uhr eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de, in der Sie sagen, welche Erfindung Ihren Traumurlaub perfekt machen würde (Mückenabschussmaschine? Mehrtagessonnencreme? Quallengrill?) Was meine Tochter am besten findet (sie selbst würde einen Gummibärchenbaum bestellen), will sie malen – und morgen wird’s hier im CP veröffentlicht. Wir sind gespannt!
Anzeige
Seit über 20 Jahren erzählt die Nachrufe-Kolumne jeden Sonntag im Tagesspiegel die Lebensgeschichten verstorbener Berlinerinnen und Berliner. Sie gehen ans Herz, erheitern aber auch mit Anekdoten und geben spannende Einblicke in viele bewegte Leben. „46 Berliner Leben“ vereint Nachrufe aus den Jahren 2010 bis 2021. Jetzt im Tagesspiegel-Shop erhältlich!
Zitat
„Um Ihre Intension, den Fahrer und das Fahrzeug kontrollieren zu wollen, Ausdruck zu verleihen, schaltete die Besatzung des Einsatzfahrzeuges das Blaulicht ein.“
Aus einer Pressemitteilung der Polizei. Der 20-jährige Raser wurde dank des intensiven Einsatzes der Polizeikräfte schließlich erwischt.
Tweet des Tages
Sagen Sie, Frau Bundeskanzlerin, hätten Sie eine Vase für den Hut meiner Frau?
Antwort d. Red.: (dem niederländischen König Willem-Alexander in den Mund gelegt)
Stadtleben
Stadt – „M“ wie Malen in Marzahn! Nachdem der Berliner Graffiti- und Airbrushkünstler Steven Karlstedt rund 400 Quadratmeter Wand der Personenüberführung am S-Bahnhof Marzahn verschönert hat, mag es auch den einen oder anderen Passanten in den Fingern jucken. Hier bietet die Crew von Mygraffitiworkshop.de Abhilfe, und zwar im Mauerpark. Hier können in Form von Individual- oder Gruppenkursen, ob für Firmen oder auch für Kindergeburtstage Termine gebucht werden, in denen Sie herausfinden, wie viel Künstler:in in Ihnen steckt. Ein offener Workshop-Kurs beispielsweise kostet 79 Euro und dauert vier Stunden. Ran an die Dose!
Land – Die Freunde wälzen sich am Strand von Mallorca und den Malediven durch den Sand und Sie hocken zurückgelassen vor Ihrer Monstera? Dann raus mit Ihnen, Moviemiento e.V. hat ein kostenloses Open Air-Liegekino im Wald auf die Beine gestellt. Sie werden auf Matratzen oder mitgebrachten Decken unter der Leinwand in einem Blätterwald in Biesenthal bei Bernau liegen und am Himmel erstrahlen Kurzfilme. Das Liegekino findet im Rahmen der „Stadt_Land_Fluss-Eventreihe“ statt, und zwar am kommenden Samstag, den 10. Juli ab 20.30 Uhr. Für neugierige Alechmist:innen bietet sich vorher noch eine anmeldungspflichtige Kräutertour durch die umliegenden Wälder an; vielleicht finden Sie ja eine Handvoll Mädesüß oder Mutterkraut?
See – Möglicherweise hat es keiner der Berliner Seen zu einer so prominenten Darstellung wie in der Lokal-Komödie „Hai-Alarm am Müggelsee“ (Haußmann/Regener, 2013) geschafft. Und irgendwie scheint ihm die Aufmerksamkeit zu gefallen, so hat er sich diesen Sommer mit der Existenz von Saugwurm-Larven ins mediale Sommerloch gedrängelt. Immerhin nur „versehentlich“ fressen diese sich in die Haut von Menschen, die sie für Enten halten. Wer auf Nummer sicher gehen und dennoch nicht auf das kühle Nass des Star-Sees verzichten will, stülpt sich besser eine zweite Haut über – im Müggelsee kann man nämlich tauchen. Kurse finden Sie hier... und zumindest den Larven haben Sie damit ein Schnippchen geschlagen.
Familie – Es mag nicht besonders viele Bands geben, von denen sich sagen lässt, dass sie für die ganze Familie geeignet sind. Die Berliner Band „Mia.“ vermag es nach inzwischen rund 20 Jahren auf der Bühne, die Generationen, zumindest musikalisch, zu einen. Am 18. Juli um 22 Uhr tritt die Gruppe „Am Flughafen“ in Berlin-Schönefeld im Rahmen des Unter Freiem Himmel-Open Airs auf, ein Ticket ist je nach Kategorie ab 40 Euro für 2 Personen erhältlich. Oder sie versuchen Ihr Glück bei uns, denn wir verlosen 2x2 Tickets. Schicken Sie uns Ihre liebste Mia-Zeile und stillen Sie Ihr „Hungriges Herz“ mit Musik.
Tier – Welche Tiere finden in den Sommermonaten wohl mehr Erwähnung als das Meerestier? Höchstens die Fruchtfliege, die unersättlich die Melonenschale abgrast. Zum Glück hat das Aquarium wieder geöffnet. Gelegen an der Südseite des Berliner Zoos, können hier auf drei Etagen Meeresgetier unter Wasser begutachtet werden, dann geht es ins Reich der Reptilien und zuletzt kommt „Kurioses im Dachgeschoss“ – das seinem Namen alle Ehre macht. Ein Tagesticket kostet 16 Euro, der jeweilige Tag ist online buchbar und es gilt Maskenpflicht. Herr Molch und Frau Muräne erwarten Sie, für Kinder unter 4 Jahren ist der Eintritt kostenfrei, Mitgebrachtes in Form von etwa Maultaschen und Gemixtem außerdem möglich.
Genuss – Ob selbstgemacht, bestellt oder eingekauft – die Maultasche hat sich selbst über Prenzlauerberg hinaus in der Gastronomie etabliert: Die kunstvoll gelegten oder gedrehten deutschen Ravioli halten Einzug in die artisanale Teig-Küche der Stadt, die im Januar letzten Jahres um „Teig & Füllung – Maultaschen for Berlin“ bereichert worden ist. Hier kann bestellt oder auf diversen Wochenmärken vor Ort gekostet werden. Und wer hätte gedacht, dass man auf berlin.de, also der Seite, auf der man ansonsten nur nach Bürgeramtsterminen bettelt, auch Maultaschenrezepte findet? Perfekt für Meerestier- und Müggelseebesuche.
Anzeige
Allyship – gemeinsam für Vielfalt
Seien Sie am 11./12. November 2021 dabei bei der DIVERSITY - der führenden Fachkonferenz für Vielfalt in der Arbeitswelt. Freuen Sie sich auf vielfältige Formate, hochkarätige Redner_innen und viel Gelegenheit zum Austausch mit Expert_innen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Jetzt Early Bird Tickets sichern.
Soundtrack des Tages – Ob Rooftop Bar oder der Balkon der Wahl – Sommer ist die Zeit, in der man dem Treiben der Stadt von oben lauschen sollte; schließlich scheint dort auch noch am längsten die Sonne. Eine passende Begleitung zum Einsetzen des nächtlichen Hauptstadtpulses ist „Miami Vice Crockett's Theme“ von Jan Hammer; vielleicht ja sogar mit einem Florida Eis.
Berlins Spitzenkandidat:innen-Check
5 x 1: Bis zur Abgeordnetenhauswahl stellen wir den Spitzenkandidat:innen von CDU, FDP, Grüne, Linke und SPD jede Woche eine Frage, die sie mit nur einem Foto beantworten dürfen. Diese Woche: Was tun Sie fürs Klima? Das heutige Foto kommt von Sebastian Czaja (FDP).
Foto: FDP Berlin
Berlin heute
Verkehr – Blumberger Damm (Biesdorf): In Richtung Alt-Biesdorf ist zwischen Altentreptower Straße und Frankenholzer Weg ein Fahrstreifen gesperrt.
Tempelhofer Weg (Britz): Ab ca. 9 Uhr stadteinwärts zwischen Britzer Damm und Gradestraße gesperrt (bis vsl. Anfnag September).
Luisenstraße (Mitte): In Richtung Invalidenstraße ab Platz vor dem neuen Tor von morgens an bis Freitagnachmittag gesperrt.
Eberswalder Straße (Prenzlauer Berg): Die Straße ist bis Mitte Juli in Richtung Bernauer Straße in Höhe Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gesperrt.
Weitlingstraße-Skandinavische Straße (Rummelsburg): In beiden Richtungen zwischen Irenenstraße und Rosenfelder Straße auf einen Fahrstreifen je Richtung verengt und verschwenkt.
Otternbuchtstraße (Spandau): Ab ca. 10 Uhr bis Ende Juli ist die Straße in Richtung Motardstraße zwischen Boltonstraße und Motardstraße gesperrt.
Regionalverkehr: In den beiden folgenden Nächten, jeweils von 22 bis 0.30 Uhr ist ein Busersatzverkehr für die Linie RB22 zwischen Flughafen BER – Terminal 1-2 und Königs Wusterhausen eingerichtet. Von 5 Uhr bis Freitag, 9. Juli um ca. 6.50 Uhr ist die Linie RE3 zwischen Eberswalde Hbf/Bernau (b Berlin) und Berlin Hbf/Südkreuz unterbrochen.
Demonstration – Von 14 bis 18 Uhr findet am Platz der Luftbrücke 5 mit ca. 100 Teilnehmenden die Kundgebung „Art Is healing, kunst ist revolution“ statt. Die „Videokundgebung gegen Verdrängung“ versammelt zwischen 20 und 23.59 Uhr ca. 100 angemeldete Personen in der Weissestraße 55.
Gericht – Im Fall eines 20-Jährigen, der an einer Schlägerei zweier Youtuber-Gruppen auf dem Alexanderplatz beteiligt gewesen sein soll, kommt es zur Berufungsverhandlung. Im ersten Prozess war der Angeklagte wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu einem Monat Dauerarrest verurteilt worden (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 736)
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Hallo, liebe Frida, zu Deinem 10. Geburtstag wünschen wir Dir alles Gute, sei weiterhin so fröhlich, agil und unbeschwert, liebe Grüße von Oma Ilse und Opa Lothar“ / Ines Geipel (61), ehem. Leichtathletin, Professorin an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ / „Kiki, der besten Wegbegleiterin auf der langen Reise durchs Leben, liebe Glückwünsche von ihrem immer noch verliebten Mitfahrer Mutz“/ „Lieber Peter/Opa/Papa, Alles Gute und viel Gesundheit zum 49. wünschen Konstantin, Vincent, Niko & Saskia“ / Peter Rasym (68), Musiker, spielte bei der ehem. DDR-Rockband „Puhdys“ / Clara Margarete West (40), für die SPD im AGH / Erik Zabel (51), ehem. Radrennfahrer
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Wolfgang Dietrich, verstorben am 2. Juni 2021/ Dieter Grammes / Werner Peine, * 6. November 1933 / Hans Hermann Schuppan, * 1. November 1929
Stolperstein – Ulla Rosenthal (geb. Jaffé) wurde am 28. Oktober 1889 im Mecklenburgischen Parchim geboren. Nachdem sie im Jahr 1936 in die Niederlande geflohen war, wurde sie zwischen 29. April 1943 und 5. April 1944 in Westerbork interniert, anschließend nach Theresienstadt und weiter nach Auschwitz deportiert. Dort wurde Ulla Rosenthal heute vor 77 Jahren ermordet. In Erinnerung an sie liegt in der Jägerstraße 33 in Mitte ein Stolperstein.
Encore
Unser heutiges Sommerferien-Berlin ist mit seinen knapp 20.000 Einwohnern zwar nicht der Nabel der Welt (es kann nur einen geben), aber das geografische Zentrum des US-Bundesstaates Connecticut. Wenn Sie schnell sind oder nebenan in East Berlin wohnen, schaffen Sie’s noch rechtzeitig zum „Coffee with a Cop“ heute 8-10 Uhr (Eastern Time, also +6h vom Original-Berlin) im Café „Busy Bean“ in der Main Street: keine Agenda, keine Reden, einfach kommen und die Polizeibeamten aus der Nachbarschaft kennenlernen. Die können Sie gleich mal fragen, warum Berlin, CT, auf der ersten Silbe betont wird, also BÖRlin. Wenn das geklärt ist und dann noch Zeit, schauen Sie gern noch im Tierheim vorbei, wo z.B. die Schildkröten River und Phoenix auf ein neues Zuhause warten. Und erst dieses zuckersüße Labrador-Retriever-Mädchen Gracie May („absolutely sweetheart and snuggle-bug“) ...
Da man aufhören soll, wenn’s am schönsten ist, war’s das für heute. Recherchiert für diesen CP hat Lotte Buschenhagen, das Stadtleben hat Juliane Reichert geschrieben, den Frühdienst die frisch geimpfte Cristina Marina gemanagt, die sich im Impfzentrum nach dem Piks in eine Riesenschlange stellen musste, um den digitalen Impfpass zu erhalten – also am Schalter, wo er ausgedruckt und anschließend von den Impflingen aus dem Drucker gefischt wurde. It’s the Digitalisierung, stupid!
Bis morgen,