Neue Details zur Aufarbeitung der Berliner Pannen-Wahl

Ob die Berliner im Frühjahr wieder ins Wahlbüro müssen, entscheidet bald das Landesverfassungsgericht. Am 28. September beginnen die Richter mit einer öffentlichen Anhörung die Aufarbeitung der pannengeplagten Abgeordnetenhaus- und Bezirkswahlen. Ihre Tendenz wird bereits dann klar sein, berichtet Checkpoint-Kollege Julius Betschka (T+).

Das gewaltige Ausmaß des Verfahrens machen folgende Fakten deutlich: Eingeladen als Beteiligte sind neben allen Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses auch alle Bezirksverordneten der zwölf Berliner Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) sowie alle Bewerberinnen und Bewerber für Abgeordnetenhaus und BVVen. Mehr als 3000 Personen. Der extra für diesen Tag gemietete Große Hörsaal der Freien Universität (559 Plätze) wird dennoch ausreichen. Nur 180 Personen sind angemeldet. Könnte trotzdem lange dauern, denn theoretisch hat jeder von ihnen das Recht, von den Richtern angehört zu werden.