Nur 50 Jahre für einen Uferweg
Nur 50 Jahre für einen Uferweg. Ahoi vom „Spreeradweg“! Der wird erst seit 1981 geplant und gilt als besonders zäh. Zur Relation: 1981 steckte Verkehrssenatorin Regine Günther, Grüne, am Gymnasium in Kaiserslautern noch im Abi-Stress. Der Uferweg, den sich Wanderer und Radfahrer teilen, soll vom Schloss Charlottenburg bis Spree Ecke Havel führen – vorbei an Kleingärten, Industriegebiet und dem Klärwerk Ruhleben. Eine Ewigkeit passierte nichts, gestern gab‘s das Update. Der Checkpoint saß in Radlerhose mit am digitalen Tisch: Im Spätsommer 2021 soll feststehen, wie die neue Spreebrücke am BMW-Werk aussehen wird. Baustart dafür soll 2024 sein, Fertigstellung 2027 („wenn alles klappt“). Könnte also knapp werden mit der Eröffnung noch vor Günthers Renteneintrittsalter. Hier die Grafik und neun Simulationen der neuen Spree-Brücke. Und hier der Tagesspiegel-Text von Fahrrad-Experte Jörn Hasselmann, der von einem „katastrophalen Zustand“ spricht.