Förderung von Para-Eishockey-WM in Berlin abgelehnt
Förderung von WM abgelehnt: Rot-Rot-Grün sieht Berlin als „Stadt des Sports“, lobt dessen integrative Wirkung, will sich laut Koalitionsvertrag für paralympische Sportarten einsetzen, internationale Veranstaltungen nach Berlin holen und auf Barrierefreiheit achten. Na schön. Aber jetzt kommt das „Aber“: Für die Ausrichtung der Para-Eishockey-WM (B-Gruppe) im November hat der Senat nichts übrig – Zuschüsse (es ging um 70.000 Euro) wurden „definitiv abgelehnt“, teilte der Deutsche Behindertensportverband jetzt in einer internen Mail beteiligten Funktionären mit. Wenn nicht noch das BA Charlottenburg-Wilmersdorf einspringt, muss das deutsche Team anderswo um den Aufstieg kämpfen (das International Paralympic Committee entscheidet Mitte März).
Der Rechnungshof würde die 70.000 Euro leicht auftreiben können – alleine bei den Dienstreisen im Land Berlin sehen die Prüfer ein Sparpotenzial von 800.000 Euro (Q: Jahresbericht 2018). Die Hinweise zur Verbesserung des dezentralen Tour-Managements hat der Senat demnach „nur ansatzweise umgesetzt“. (Mehr zur finanziellen Lage Berlins in der „Kurzstrecke“).