Mieten von Sozialwohnungen in Berlin sollen steigen

Die enormen Preissteigerungen machen sich nicht nur bei der Energie bemerkbar. Auch Neubauten kosten viel. Deswegen wird Wohnen für die Ärmsten bald teurer. Von Christian Latz

Mieten von Sozialwohnungen in Berlin sollen steigen
Seit der Corona-Pandemie ist Bauen nochmal deutlich teurer geworden. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Die steigenden Preise machen sich längst auch auf dem Bau bemerkbar. Die so dringend benötigten, günstigen Mieten sind damit im Neubau nicht mehr ohne staatliche Förderung zu stemmen. Doch auch dort will der Senat die Preise für die Mieter anheben. Geplant ist, die Kaltmieten im sozialen Wohnungsbau von derzeit 6,50 Euro auf 7 Euro je Quadratmeter zu erhöhen. Für WBS-Inhaber mit etwas höherem Einkommen sollen statt 8,20 Euro dann 9 Euro beim Bezug fällig werden. So sieht es ein Entwurf der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für die Verwaltungsvorschriften der sozialen Wohnraumförderung vor, der dem Checkpoint vorliegt. Jetzt müssten nur noch die Sozialmieter auch mehr Geld zur Verfügung haben.