Bäder-Chef 

67 öffentliche Bäder gibt es in Berlin. Zusammen verbrauchen sie mehr Wärmeenergie als 3500 Einfamilienhäuser und darüber hinaus eine nicht unerhebliche Menge Strom. Damit angesichts der Energiekrise nun nicht alle zuerst auf die Schwimmbäder zeigen, will der oberste Bäder-Meister vorsorgen. Die Absenkung der Wassertemperatur um ein Grad Celsius sei im engen Austausch mit dem Senat erfolgt, hat Johannes Kleinsorg, Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäder Betriebe, mir erzählt. Energieeinsparpotential: zehn Prozent. Darüber hinaus überlegen die Bäder-Betriebe, ob man sich den energie-intensiven Saunabetrieb im Winter wirklich leisten sollte. Eines ist für Kleinsorg jedoch nicht verhandelbar: „Wir sind Teil der Daseinsvorsorge.“ Das ganze Gespräch, das bei sommerlichen Temperaturen im Freibad Neukölln stattfand, können Sie heute im Tagesspiegel oder hier lesen (T+).