CDU-Fraktionschef teilt gegen "Asylwirtschaft" aus

Der Berliner CDU-Fraktionschef Burkard Dregger war eine Woche zu Besuch in Senegal und Mali, um sich über Fluchtursachen zu informieren. Wieder jenseits von Afrika, teilt er im Tagesspiegel-Interview mächtig gegen die „Asylwirtschaft“ in Deutschland aus. Diese helfe am wenigsten den afrikanischen Migranten. „90 Prozent der afrikanischen Staaten sind sicher“, zeigte er sich nach dem Besuch von 3,7 Prozent dieser Länder überzeugt. Es gebe dort keine politische Verfolgung und keinen Bürgerkrieg.“ Das Grundrecht auf Asyl wolle er aber nicht antasten, doch es müssten die Ursachen der Migration bekämpft werden. Er kritisierte den Senat, dass der bei jeder Gelegenheit „hier“ rufe, wenn es darum geht, Menschen von den Booten im Mittelmeer aufzunehmen. Im Bundesrat steht heute die Beratung an, ob Marokko, Tunesien und Algerien sowie Georgien zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. Bislang gibt es in der Länderkammer keine Mehrheit dafür.