Jungmillionär aus dem Remmo-Clan bekommt beschlagnahmte Immobilien zurück
Ein Spross des Remmo-Clans mit notorisch krimineller Verwandtschaft hat zwar kein nennenswertes Einkommen, aber kauft Immobilien für Millionen. Seit 2017 kann der Staat solches Vermögen einziehen, auch wenn sich der Reichtum keinen konkreten Straftaten zuordnen lässt. Im Jahr darauf beschlagnahmte die Berliner Justiz 77 Remmo-Immobilien. Zwei davon gehören inzwischen rechtskräftig dem Land. Acht weitere sprach das Landgericht jetzt allerdings dem Jungmillionär zu. Denn ganz vielleicht habe er das Geld dafür von der libanesischen Verwandtschaft erhalten. Die Staatsanwaltschaft hat Revision eingelegt; ein Ermittler sagt: „Wenn wir das am Ende tatsächlich verlieren, dann sind Finanzermittlungen in weit verzweigten Großfamilien überflüssig, weil vollkommen wirkungslos.“