Hunderte Dateien verschwunden: Die E-Akte wird zum Aktenschlucker

Müll, Müll, Aktenmüll: Bei der Einführung der sogenannten E-Akte sind in der Berliner Verwaltung hunderte Dateien verschwunden. Das bestätigte am Montag Berlins Chief Digital Officer Martina Klement im Abgeordnetenhaus. Betroffen davon sind die Innen- und Verkehrsverwaltung sowie die Senatskanzlei und das Bezirksamt Mitte. Die Einführung der E-Akte wurde zuletzt mehrfach verschoben, bei dem Modellversuch läuft es so schlecht, dass eine Trennung vom bisher zuständigen Unternehmen Materna diskutiert worden sein soll. Das ist aber laut Klement (erstmal) vom Tisch. Der so einfache wie tragische Grund: ein Wechsel des Dienstleisters würde wohl erneut Jahre kosten. Wie ging der Spruch noch? Lieber ein Schrecken ohne Ende als ein Ende mit Schrecken? Na ja, fast.