Wo gibt's Pommes für fünf Euro?

Von einem bedrückenden Ausflug an einen ungenannten Berliner See berichtet im „Spiegel“-Newsletter Dirk Kurbjuweit. In einem ebenfalls ungenannten Biergarten beobachtet der stellvertretende Chefredakteur, wie zwei Jungs für zwei Portionen Pommes zehn Euro zahlen müssen: „Entsetzen im Gesicht der Mutter, Entsetzen über den unverschämten Preis, aber wohl auch Entsetzen darüber, dass nun Geld fehlt, weil der Etat so klein ist. Die Jungs sind nun auch betroffen, weil sie im Gesicht der Mutter sehen können, dass ihr eigentlich kleiner Wunsch die Mutter aus der Bahn wirft. Still essen sie ihre Pommes.“

Das ist, na klar, ein Fall für den Checkpoint: Gerne würden wir die Luxusfritten einem bissigen Test unterziehen, also Anruf beim „Spiegel“, um zu erfahren, an welchem Berliner See sie den Leuten so viel Geld für ein paar Schnitzkartoffeln aus der Tasche angeln. Doch leider richtet eine Mitarbeiterin aus: Herr Kurbjuweit wolle dazu keine Angaben machen. Tja, damit wäre die Recherche wohl ins trübe Geschichtenwasser gefallen – oder kennen Sie den Neppladen vielleicht? Sachdienliche Hinweise bitte an checkpoint@tagesspiegel.de.