Polizeidatenbank wird offenbar häufig missbraucht
Die Polizeidatenbank „Poliks“ funktioniert offenbar so ähnlich wie eine Schachtel Pralinen der Marke „Nur für den Dienstgebrauch“ - solange sie sich beobachtet fühlen, schleichen alle nur drum herum, aber dann greift doch der eine oder die andere zu. Berlins Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk bemängelt jedenfalls „häufigen Missbrauch“ – mal mit der Absicht, 45 politisch motivierte Drohbriefe zu verschicken, mal „um Informationen über den Nachbarn zu erhalten oder den Schwager zu ärgern“ (dabei würde es dafür ja vielleicht schon reichen, dessen Pralinen zu aufzuessen).