"Unanständig und schäbig": Ex-Polizeipräsident Kandt über seinen Rauswurf
Erst neulich saß er in einer Diskussion im Schloss Britz: der frühere Polizeipräsident Klaus Kandt. Im ehemaligen Ochsenstall sprach er übers Thema Clankriminalität. Persönliches war nichts zu hören, anders als jetzt im „Bild“-Podcast „Sicherheit für die Ohren“, in dem er sich zu seinem Rücktritt äußert. „Schäbig“ sei der Umgang des Innensenators mit ihm gewesen. Nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz sei erheblicher Druck aufgebaut worden. Er habe gespürt, dass Geisel im Grunde nie hinter ihm gestanden habe. Außerdem habe der ihm eine Jobchance im Zusammenhang nach dem Rauswurf vermasselt. Auch Kandts Mitarbeiter fanden es nicht fein, wie ihn der Senator aus dem Amt expedierte. Zum Abschied schenkten sie ihrem Ex-Chef deshalb ein Buch von Axel Hacke. Titel: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“.