TXL droht bereits Verzug bei der Nachnutzung
Noch ist der Flughafen Tegel nicht geschlossen, da droht schon Verzug bei der Nachnutzung – der Verkehrsverwaltung fehlten Daten zur künftigen Straßennutzung, in einem internen Papier heißt es: „Trotz umfangreichen und sehr aufwändigen, über mehrere Monate hinweg durchgeführten Untersuchungen und Abstimmungen, war es bisher nicht möglich, diesen Nachweis zu erbringen. Das hat auch zur Folge, dass die dringend notwendigen Gespräche und Verhandlungen mit dem Bund zur Entwidmung des Autobahnzubringers bisher nicht geführt werden konnten.“
Auch das Mobilitätsgesetz macht Ärgerin Tegel – weil es Teilen der bisherigen Pläne entgegensteht, drohten „gravierende Verzögerung des Baubeginns der Straßen von ca. 2 Jahren“, heißt es in den Papieren weiter. Um das zu verhindern, wurde zwischen den Senatorinnen Lompscher und Günther ein Kompromiss vereinbart: Die Anforderungen des Gesetzes werden „vollumfänglich erfüllt“, die Entwurfsplanung aus dem Jahr 2016 wird dennoch „nicht geändert“. Ob Quadratur des Kreises oder Verwürfelung des Balls – diese Koalition kann einfach alles (jedenfalls aufschreiben).