Wagenknecht wirbt für "Aufstehen" in Fitnessclubs
Die Parole „Aufstehen“ passt ja prinzipiell durchaus zur Idee von Sportstudios – aber jetzt werben dutzende Kundgebungsflyer von Sahra Wagenknechts linker „Aufstehen“-Bewegung ausgerechnet in der Umkleide des Gutverdiener-Fitnessclubs „Holmes Place“ (Gendarmenmarkt) für eine besondere Dehm-Übung: Der Linkspartei-Barde Diether D., der in den siebziger Jahren dem MfS vorsang und in den Achtzigern Sozialismus-Klassiker wie „Tausendmal berührt“ mitverfasste, macht am Freitag vor dem Brandenburger Tor die Musik zum Marsch, vielleicht mit einem Song der einst von ihm übersetzten und produzierten Band „Bots“ aus Holland: „Alle, die nicht gerne Instant-Brühe trinken, solln aufstehn. Alle, die nicht schon im Hirn nach Deospray stinken, solln aufstehn…