Lediglich „Ehrenkandidatur“: Thomas Heilmann kandidiert doch für den Bundestag
Wir bleiben beim Thema: „Trump zieht für Berliner CDU in den Wahlkampf“ ist als Schlagzeile zu wahr, um auf sie zu verzichten – auch wenn es dabei nicht um den US-Präsidenten geht, sondern um Katharina Trump, die schon (vergeblich) fürs Europaparlament kandidierte und jetzt auf Listenplatz 10 steht. Damit dürfte sie allerdings nur bei einem CDU-Wahlergebnis von mindestens 100% in den Bundestag kommen.
Noch interessanter (jedenfalls für Berlinkenner und politische Feinschmecker) ist allerdings, wer da auf dem 11. und damit letzten Listenplatz der CDU steht – es ist Thomas Heilmann. Hm, hatte der Bundestagsabgeordnete nicht angekündigt, auf eine abermalige Kandidatur zu verzichten? Ja, tatsächlich – wir hatten das exklusiv am 30.8. erfahren (und auch so geschrieben).
Vom Checkpoint dazu befragt, verweist Heilmann auf die Aufsichtslosigkeit des Listenplatzes und spricht von einer Art Ehrenkandidatur – auch Kai Wegner hatte sich entsprechend geäußert. Tatsächlich hat dies aber auch praktische Folgen: Heilmann bleibt dem Bundestag für die gesamte Legislaturperiode offiziell als Nachrücker erhalten. Wofür auch immer das gut ist (oder wird).