Trockenheit in Hasenheide und Co.: Neuköllns Stadtrat fordert mehr Geld für alle Berliner Parks

Wenn’s mit dem Wegfliegen nicht klappt (siehe oben), bleiben immer noch die Berliner Bäder (falls die nicht gerade wegen Schlägereien geräumt werden) und Parks. Schade nur, dass viele Grünflächen trockenheitsbedingt zu Braunflächen geworden sind. Die Hasenheide etwa gleicht derzeit eher einer Steppe als einem Park, Zeit-Online-Journalist Jakob Simmank postete ein Foto aus dem Neuköllner Park (Twitter), vorm Urban-Krankenhaus in Kreuzberg sieht es nicht besser aus (Mareice Kaiser/Twitter). „Ich befürchte, das ist das neue ‚normal‘“, schreibt Neuköllns Bezirksstadtrat Jochen Biedermann, Grüne, über die gar nicht mehr grünen Parks in seinem Bezirk. Biedermann fordert deshalb mehr Geld für die Berliner Parks. „Unsere Parks müssen uns künftig viel mehr wert sein“, sagte er dem Checkpoint. Die Hasenheide werde zwar „klimaangepasst“ umgebaut, Kostenpunkt: fünf Millionen Euro. Für andere Parks stehe dieses Geld aber nicht bereit.