Berlins Finanzsenator Evers offen für Einsatz von KI in Behörden
Noch mehr als der Müll nervt in Berlin die – korrekt! – chronische Behördenmisere. Die geht auch darauf zurück, dass schon heute sensationelle 7000 Berliner Verwaltungsstellen unbesetzt sind. Jetzt kommt Finanzsenator Stefan Evers zur Rettung – also, schauen wir mal. Die Attraktivität der Behörden als Arbeitgeber solle „eines der Hauptthemen seiner Amtszeit“ werden, sagt der CDU-ler im Tagesspiegel-Interview. „Mein Ziel ist, dass Leute bald sagen: Wow, Du hast es in die Berliner Verwaltung geschafft!“ Außerdem will Evers mehr digitalisieren und auf Künstliche Intelligenz setzen: Die solle dabei helfen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Beschäftigte zu entlasten. „Mir fehlt nicht die Fantasie für digitale Bürgerämter, die keinen Behördengang mehr erfordern.“ Auch bei der Beratung möchte der Senator KI-basierte Chatbots einsetzen. Auf die Frage, ob er sich auf seine neuen Kollegen freut, antwortet Chatbot Bobbi übrigens passiv-aggressiv mit der Dienstleistung „Ausbildungsförderung für Schülerinnen und Schüler (Schüler-BAföG)“.