AfD bringt sich in Opferstellung

Neues aus der AfD-Traum(a)fabrik: In einem Videopodcast beklagt Franz Kerker, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, dass seine Partei im Vorfeld der U18-Wahl an einer Hohenschönhausener Schule „totgeschwiegen“ wurde. Als Beweis dient das offizielle Begleitheft zur U18-Wahl für Kinder und Jugendliche - in dem die AfD tatsächlich nicht auftaucht. Kein Wunder, dass das Video bereits wie wild rechts herum dreht, der Empörungsmotor jault auf höchster Stufe. Was aber unerwähnt bleibt: Über die AfD steht nichts im Heft, weil sie es versäumt hat, 18 Fragen wie die anderen Parteien zu beantworten (worauf in der Broschüre auch hingewiesen wird). Eine Weidel, wer an kalkulierte Empörung denkt.