Multifaktoriell: Ein Wort und seine Folgen

Ganz große Kabarettkunst zeigte Stadtrat Oliver Schworck in der BVV Tempelhof-Schöneberg: Als er über die „multifaktorielle Bedingtheit der Einarbeitungsdauer“ referierte, stutzte er, las nochmal, was seine Leute ihm da aufgeschrieben hatten, stammelte „mul-ti-fak-tori-ell! Was für ein Wort, das steht da wirklich“ – und brach in wieherndes Gelächter aus, das sich auch für den Rest der Rede nicht mehr legte. Was dann geschah, hat Sigrid Kneist für ihren „Leute“-Newsletter aufgeschrieben, Spoiler: Es gab multifaktorielle Beschwerden.