Nach Großrazzia: Verfahren gegen Bordellbetreiber geplatzt

Es war ein echtes Spektakel damals im April 2016, kurz vor Beginn des Wahlkampfs in Berlin: 530 Einsatzkräfte stürmten das Bordell „Artemis“ am Westkreuz (für das auch BVG-Busse Reklame fuhren), Innensenator Frank Henkel wartete stundenlang in seinem Auto an einem Parkplatz gegenüber auf die Chance für ein TV-Interview. Insgesamt waren fast 900 Ermittler mit der Sache beschäftigt, den beiden Betreibern wurde Ausbeutung, Gewalt und Beihilfe zum Menschenhandel und Sozialversicherungsbetrug vorgeworfen.