Berlins 13. Bezirk bleibt Utopie – Stadtgüterflächen für Wohnungen ungeeignet
Wir bleiben im Umland: Gestern schien Berlins 13. Bezirk näher zu rücken, nachdem Brandenburgs Infrastrukturminister Detlef Tabbert (BSW) dafür plädierte, dass Berlin im Speckgürtel Wohnungen baut. Ein Sprecher der Berliner Bauverwaltung stellte klar: Berlin besitzt zwar rund 17.000 Hektar „Stadtgüterflächen“ im Speckgürtel – diese werden allerdings vorrangig für ökologischen Ausgleich genutzt. Wohnungsbau sei dort aufgrund fehlender Infrastruktur „in der Regel nicht vorgesehen“. Eine Zusammenarbeit mit Brandenburg sei zwar „richtig und wichtig“. Aber: Wo Wohnungsbau im Speckgürtel möglich sei, hätten die Kommunen Planungshoheit, nicht die Länder. Ist leider alles kein Wünsch-Dir-Was.