S-Bahn nimmt es bei Kontrolleuren nicht so genau
Die S-Bahn nimmt‘s weiterhin nicht so genau mit den Kontrolleuren ihres Dienstleisters Wisag, obwohl es inzwischen einige Verurteilungen wegen Gewalttätigkeiten gab und die Justiz neue Anklagen vorbereitet. Auskünfte über Beschwerden wegen Übergriffen und rassistischen Beleidigungen verweigert das Unternehmen. Hier ein typischer Fall vom 18.1.: Ein dunkelhäutiger Mann, der kein Ticket vorzeigen kann, wird unter Zeugen konsequent herabwürdigend geduzt (Foto vom Vorfall hier). Eine S-Bahnsprecherin sagt dazu, sie sehe keinen Grund, der Sache nachzugehen – und das, obwohl ihr die Ausweis-Nummer einer beteiligten Kontrolleurin übermittelt wird. Sie verweist u.a. darauf, dass die Bahn ja auch Werbekampagnen macht, in denen geduzt wird.